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Termine

am 3.7.2019 um 19:00 Uhr spricht Herr Dr. Peter Frey im Stift St. Martin in Bingen zum Thema "Qualitätsjournalismus in Zeiten der Digitalisierung"

Informationen des Arbeitkreises Jüdisches Bingen

 
Der "Arbeitskreis Jüdiisches Bingen" wurde 1998 gegründet; er
ist als 'gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft' behördlich anerkannt. Zweck des "Arbeitskreises Jüdisches Bingen" ist die Aufrechterhaltung der Erinnerungen an die Juden in Bingen und Umgebung.

Erinnerungen an Ehrenbürger Isaac Ebertsheim

AZ: 15.06.2019 - BINGEN (red). Der Binger Arzt und Ehrenbürger Dr. Isaac Ebertsheim wäre jetzt 200 Jahre alt. Diese Tatsache war der Hauptgrund für den Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB), an ihn und seine Familie mit einer Publikation zu erinnern. Mit sehr viel Enthusiasmus befasste sich Luise Lutterbach mit seiner Geschichte und der seiner Familie. Dabei kam ihr zugute, dass der Urenkel von Ebertsheim, Vincent Frank-Steiner, wohnhaft in Basel, dieser Arbeit nicht nur positiv gegenüberstand, sondern alle rechtlich erforderlichen Genehmigungen erteilte. Dadurch und dank der Unterstützung durch das Stadtarchiv Mainz war es möglich, den Text vom „Doktorshaus in der Judengasse", aber auch viele andere Texte,Bilder und Fotos in das Buch zu integrieren. Es war für den Binger Oberbürgermeister Thomas Feser selbstverständlich, ein Grußwort zu schreiben. Schließlich war Ebertsheim Binger Ehrenbürger. Ehrenbürger deshalb, weil dieser jüdische Arzt vielen Menschen - gleich welcher Religion - in Bingen und Umge-bung geholfen hat. Dr. Ebertsheim lebte noch in einer Zeit, in der in Bingen Juden und Christen ohne große Probleme miteinander lebten. Die Vorstellung des neuen Buches findet am Sonntag, 16. Juni, ab 15 Uhr am „Doktorshaus", das normalerweise nicht zugänglich ist, statt. Die Bevölkerung ist zu der Vorstellung eingeladen. Treffpunkt ist vor dem Geschäft Blumen-Uihlein.

Verband Reale Bildung unterstützt den Arbeitskreis Jüdisches Bingen

AZ 8.04.2019: Der Verband Reale Bildung mit seinem Landes-Ehrenvorsitzenden Bernd Karst und Saskia Tittgen als Personalratsvorsitzende im Bezirk Rheinhessen-Pfalz unterstützen den Arbeiskreis Jüdisches Bingen mit einer großzügigen Spende.
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Jüdischer Friedhof ein wichtiger Teil der Binger Kulturgeschichte

AZ-13.04.2019: Oberbürgermeister Thomas Feser und der Arbeitskreis Jüdisches Bingen verschaffen sich einen Eindruck vom Zustand des Binger jüdischen Friedhofs
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Veranstaltung am 20.01.2019

Veranstaltung am 27.01.2019

Mit einem Smartphone den Binger Jüdischen Lehrpfad abgehen

Der Schüler des Binger Stefan George-Gymnasiums Johannes Gaul hat einen Jüdischen Lehrpfad mit 7 Stationen entworfen. Mittels eines Smartphone wird der Benutzer zu den einzelnen jüdischen Stationen geleitet und erhält dann vor Ort die entsprechenden Informationen.
Dazu einfach über "Play Store" oder "App-Store" die Applikation Actionbound (gratis) herunterladen, "Bound finden" auswählen und dann im Suchfeld "Judentum Bingen" eingeben.
Der Lehrpfad beginnt in der Rathausstraße, der früheren Judengasse.

Das Massaker von Kladovo-Sabac

Neueste Forschungsergebnisse zum Massaker von Kladovo-Sabac ergaben ein etwas anderes Bild als das, welches man den Marx-Brüdern vermittelt hatte.
Rafi Siano aus Haifa, ein Verwandter von Walter und Frieda Bär geborene Marx, stellte die neuesten Erkenntnisse und die Hintergründe, die zu dem Massaker führten, zusammen.
Im Oktober 2012 fand erstmals im Kibbuz Gan Shmuel in Israel eine Gedenkfeier für die Opfer dieses Massakers statt, zu der mehr als eintausend Teilnehmer gekommen waren. Zudem wird in Athlit, einem Vorort von Haifa, im „Museum für die illegalen Einwanderer der Mandatszeit“ eine Gedenkstätte für die Opfer von Kladovo-Sabac errichtet.
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