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Aus der Mitgliederversammlung am 21.11.2012

Der Vorsitzende, Herr Gundlach, erstattete anhand einer Präsentation den Tätigkeitsbericht über die Arbeit des Arbeitskreises vom Dezember 2011 bis November 2012:

  1. Die Mitgliederzahl stieg im Berichtszeitraum von 55 auf 63.
  2. "Tag der offenen Tür" in den neu gestalteten Räumlichkeiten der ehemaligen Binger Synagoge am 20. Mai 2012.
  3. "Tag des offenen Denkmals" auf dem jüdischen Friedhof Bingen am 11.09.2012.
  4. "Leserallye" der Grundschule an der Burg Kopp am 29. September 2012 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Synagoge.
  5. Jährliches Gedenken an die Reichspogromnacht am 09. November 2012 vor der ehemaligen Synagoge.
  6. Vortrag der Jüdin Henriette Kretz (78) am 18 November 2012 im Gemeindehaus der Evangelischen Christuskirche Büdesheim mit Grußwort des Vorsitzenden.
  7. Bemühungen um Anstoß des Projektes „Bingen in der Nazizeit".
  8. Bemühungen um Kanalisierung der Aktivitäten zur Neugestaltung der Nordfassade der ehemaligen Synagoge.
  9. Weitere Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit durch neue Flyer und kontinuierliche Pflege der hochqualitativen Internetpräsenz.
  10. Unsere Kassiererin, Frau Koßmann, erstattet Bericht über die Einnahmen und Ausgaben des Arbeitskreises.
  11. Die zwei Kassenprüferinnen bestätigen, dass die am gleichen Tag durchgeführte, Kassenprüfung keine Beanstandungen ergab. Alle Einnahmen und Ausgaben sind durch Belege nachgewiesen. Das Kassenbuch wurde ausgezeichnet geführt. Hierfür wurde Frau Koßmann von allen Anwesenden der ausdrückliche Dank ausgesprochen.
  12. Bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder wird der Vorstand einstimmig entlastet.
  13. Da Herr Früh nach 12-jähriger hervorragender Tätigkeit als Schriftführer, für die ihm die Anwesenden, insbesondere der Vorstand, ihren Dank aussprachen, aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt nicht mehr ausführen kann ist ein neuer Schriftführer zu wählen. Als neuer Schriftführer wird Herr Burghardt vorgeschlagen.
    Bei Enthaltung des zu Wählenden wird Herr Burghardt
    einstimmig gewählt.

  14. In Würdigung der hervorragenden Verdienste von Herrn Bernhard Früh für den Arbeitskreis, nicht nur als Schriftführer/wird vom Vorsitzenden, Herrn Gundlach, der Antrag gestellt, Herrn Früh gem. § 3, Abs. 3, Satz 1 der Satzung zum Ehrenmitglied des Arbeitskreises zu wählen.
    Bei Enthaltung des zu Wählenden stimmen die Anwesenden dem Antrag einstimmig zu.

  15. Herr Gundlach präsentiert einen Auszug aus seiner Sammlung von Bildern des zerstörten Bingens aus dem Frühjahr 1945. Besonders interessant ist eine Aufnahme, auf dem die Ruine der zerstörten Synagoge zu erkennen ist, welche die Größe des eindrucksvollen Bauwerkes erahnen lässt
  16. Frau Goetz erstattet umfangreichen Bericht über die im letzten Jahr durchgeführte Korrespondenz und erfolgten Besuche.
    - Die Korrespondenz umfasst jährlich zwei umfassende und informative Rundschreiben an ehemalige Binger Juden, deren Nachkommen und Verwandte in vielen Ländern.
    - Weiterhin werden von ihr Anfragen von ehemaligen jüdischen Binger Familien bearbeitet. In diesem Zusammenhang wird von Frau Götz auch bekanntgegeben, das ein Kontakt leider unbekannt verzogen ist.
    - Weiterhin ist ein Todesfall aus der umfangreichen Korrespondenzliste zu beklagen.
    Zum Gedenken erheben sich die Anwesenden auf Bitte von Frau Götz zu einer stillen Gedenkminute.
  17. Unter anderem über den Besuch von Frau Gunnel Stres aus Schweden, von Kurt Herz (geb. 1925), der 1939 mit seiner Schwester Ruth nach Schweden emigrierte berichtete Frau Goetz ausführlich.
  18. Nach Abschluss des Vortrages dankt der Vorsitzende, Herr Gundlach, Frau Goetz für die umfangreiche geleistete Arbeit, welche nicht nur aus der Korrespondenz besteht. Frau Goetz hat auch den hauptsächlichen Anteil an der inhaltlichen Gestaltung der Internetpräsenz geleistet und ist alleinige Organisatorin der Stolpersteinverlegungen.
  19. Sonstiges:
    Weiterhin wurde nach dem Stand der nächsten Stolpersteinverlegungen Zum Stand der Verlegung weiterer Stolpersteine Erläutert Frau Goetz: Bisher liegen Spenden für 14 neue Stolpersteine vor, von denen teilweise Spender auf Anonymität Wert legen.