. . STARTSEITE | KONTAKT | IMPRESSUM

Mitgliederversammlung 2011

Bingen, im Dezember 2011

Zur jährlichen Mitgliederversammlung des Arbeitskreises hatte der Vorsitzende,  Hermann Josef Gundlach, zum 30. November 2011 in das Erinnerungs- und Begegnungszentrum in der ehem. Synagoge eingeladen.

Zur Tagesordnung:

  1. Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden

    Nach der Begrüßung gedachten die Anwesenden der verstorbenen langjährigen Mitglieder, Werner Brilmayer. und Maria Kohl.
    Herr Gundlach wies danach erfreut darauf hin, dass der Arbeitskreis mittlerweile 55 Mitglieder hat und begrüßte drei neue Mitglieder. 
    Anschließend stellte er mit Lichtbildern die Ereignisse und Aktivitäten im Jahr 2011 dar. Die Anwesenden konnten sich an dieser Stelle noch einmal überzeugen, dass der Arbeitskreis im Jahr 2011 eine sehr umfangreiche Bilanz aufweisen konnte. Lesen Sie die Darstellung der Aktivitäten im Jahr 2011: Dies wurde in vielen Presseartikeln und Hinweisen bekannt gemacht.
    Abschließend wurde der neue Internetauftritt an einigen Beispielen vorgestellt. Herr Gundlach dankte für die umfangreiche Arbeit die dafür geleistet wurde. 

  2. Bericht der Kassiererin

    Frau Marie-Luise Koßmann stellte den Kassenstand und die Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben vor. Ein besonderer Schwerpunkt im Jahr 2011 waren die Kosten für den neu gestalteten Internetauftritt.
    Die Kassenprüfer bescheinigten Frau Koßmann eine sehr gründliche und übersichtliche Kassenführung. Sie stellten den Antrag, Frau Koßmann förmlich zu entlasten. Herr Gunlach äußerte sich erfreut und anerkennend über dieses Kompliment an die Kassiererin und so erfolgte einstimmig ihre Entlastung.

  3. Bericht über stattgefundene Korrespondenz

    Die stellvertretende Vorsitzende, Frau Beate Goetz, stellte in einem beeindruckenden Zeugnis Ihres Wissens und Ihrer Arbeit dar, wie sich 2011 die Schicksale der weltweit verteilt lebenden ehemaligen Binger Juden entwickelt haben. Der Kreis der Juden, die noch in Bingen gelebt hatten bevor sie sich retten konnten, wird immer kleiner. Frau Goetz stellte 4 Personen vor die im hohen Alter zwischen 87 und 93 Jahren in Israel und Chile verstorben sind. Schon die Tatsache, dass Frau Goetz dies erfuhr, beweist ihre außerordentlich guten Kontakte zu den ehemaligen Binger Juden und deren Nachkommen.
    Die wurde auch in der Darstellung der vielfältigen Besuche deutlich, die auch hier im Internet dokumentiert sind.
    Sie schloss mit dem Hinweis, dass im Jahr 2011 insgesamt 14 Stolpersteine verlegt wurden. Damit erinnern 70 Solpersteine in Bingen an die traurigen Schicksale. 
    Die nächste Verlegung wird wahrscheinlich 2013 stattfinden; bisher wurden bereits drei Stolpersteine von Sponsoren zugesagt.

    Im Anschluss an diese Darlegung dankte Herr Gundlach ausdrücklich für diesen Bericht und hob den außerordentlich großen Zeit- und Arbeitsaufwand hervor, den Frau Goetz für die Aufgabe des Arbeitskreises leistet.